Es ist den wenigsten Baudirektoren in diesem Lande oder gar im Kanton Solothurn vergönnt, epochale Projekte wie die beiden Umfahrungen in Solothurn und Olten politisch begleiten und Jahre später auch noch eröffnen zu dürfen.
Im Falle der Westumfahrung in Solothurn durfte ich am 8. August 2008 den Startschuss geben für die erhoffte Entlastung der Innenstadt. Umso erfreulicher deshalb, als die Spezialisten in meinem Departement nach einem Monat Betriebserfahrung verkündeten: Die Umfahrung bringt die erhoffte Verlagerung des Verkehrs auf die Hauptachsen, die städtischen Strassen werden gemieden.
Die Westumfahrung oder die Umfahrung Grenchen sind Projekte, die bereits realisiert wurden und greifen. Der Verkehr am Jurasüdfuss und im Schwarzbubenland wurde weiter ausgebaut. Nach rund 15 Monaten Bauzeit sind Ende 2009 die Hauptarbeiten für die neue Verkehrsdrehscheibe Dornach-Arlesheim rechtzeitig zum Fahrplanwechsel abgeschlossen worden. Die offizielle Einweihung des «schönsten Bahnhofs der Schweiz», so der Dornacher Gemeindepräsident, fand anfangs Mai dieses Jahres statt. Und in Olten wird seit Juli 2008 mit Hochdruck an der Entlastungsstrasse, diesem Jahrhundertprojekt, gearbeitet.
Gerne begleite ich bis 2013 die zügige Realisierung der Entlastung Region Olten und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs Olten-Aarau. Stichworte: Regionalverkehr Niederamt und Eppenbergtunnel. Vordringlich aus meiner Sicht ist auch die Behebung regionaler Verkehrsengpässe.